Ökologisch-landwirtschaftlicher Spaziergang auf dem Dörper Berg mit Friedrich Ostendorff, MdB

22.08.20 –

Als Friedrich Ostendorff – Sprecher für Agrarpolitik der GRÜNEN-Bundestagsfraktion – den Teamsprecher vom NABU Neuenkirchen/Wettringen, Olaf Titlus, begrüßte, musste er erst einmal seinem Ärger über die Bewegung ‚Land schafft Verbindung‘ Luft machen, die unlängst die Landesgeschäftsstelle vom NABU-NRW in Düsseldorf mit ca. 50 Demonstranten und ca. 30 Traktoren blockiert hatte. Edmund Bischoff kommentierte das so: „Sehr kontraproduktiv – dabei steht der NABU schon seit Jahrzehnten zu den Aussagen ‚Naturschutz geht nur zusammen mit der Landwirtschaft‘ und ‚Naturschutz muss sich für die Bauern lohnen‘. Das sehen wir GRÜNEN übrigens genau so!“

„Die Gesellschaft erwartet, dass die Landwirtschaft Lösungen für den Gewässerschutz, für den Artenschutz und den Tierschutz erbringt und nicht dringend notwendige Lösungen blockiert“, so der Agrarexperte, Friedrich Ostendorff.

Dabei ging es der Bürgermeister-Kandidatin, Kathrin Horre und ihren Mitstreiter*innen bei diesem Spaziergang über den Dörper Berg eigentlich um die Frage: Wie können wir GRÜNE gemeinsam mit den ortsansässigen Landwirten mehr für Arten-, Natur- und Gewässerschutz tun? Biobauer, Friedrich Ostendorff war extra aus Bergkamen angereist, um diese Frage zu diskutieren und Vorschläge zu machen, was es braucht, damit GRÜNE und Landwirte sich mehr als Partner für den Erhalt unser Lebensgrundlagen verstehen? Leider war vom LOV keiner dieser Einladung gefolgt.

NABU-Teamchef, Olaf Titlus meinte: „Wenn ich mit den jungen Landwirt*innen spreche, erhalte ich meistens große Zustimmung – sie sind schon länger bereit, für Veränderungen. Nur die Alten blockieren leider oft.“ Ist das Ganze also eher ein Generationen-Problem.

Dann ging es gemeinsam zu Fuß auf den Dörper Berg zu dem rund 2.000 Meter langen Blühstreifen, der als Kooperations-Projekt von NABU und LOV entstanden ist. Ein lobenswertes Projekt und ein erster größerer Schritt in die richtige Richtung – da waren sich alle einig. Aber sowohl den GRÜNEN als auch dem NABU geht die Rückgewinnung der Ackerrandstreifen und die Umwandlung in artenreiche Blühstreifen auf Freiwilligkeit nicht schnell genug. 

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