







10.03.15 –
Aufgrund unserer guten Kontakte zu den Flüchtlingen aus Eritrea haben wir einige Aktionen mit ihnen bereits durchgeführt und weitere geplant. Ziel ist es für uns, ihnen einen guten Einblick in unser Gemeindeleben zu geben, mit ihnen Deutsch zu sprechen und sie teilhaben zu lassen. Schnell wurde in Gesprächen klar, dass sie sich hier wohlfühlen und der Gemeinde Neuenkirchen und ihren Bürger*innen etwas zurück geben möchten. So kam es, dass sie mit sieben Mann zum grünen Treffpunkt der Müllsammelaktion kamen. Es war ein schöner Vormittag. Das Wetter war prima und schnell teilte man sich in zwei Gruppen auf, um eine möglichst große Fläche vom Unrat zu befreien. Mittags gab es dann eine Stärkung am Bauhof für alle. "Das war ein guter Tag. Ich konnte endlich arbeiten." sagte Bereket und bekam breite Zustimmung von den anderen.
Wir sind der Meinung, nur so kann Integration funktionieren. Die Berührungsängste wegen des Fremdseins können auf beiden Seiten nur abgebaut werden, wenn wir uns immer wieder in Kontakt miteinander begeben. Es wäre toll, wenn es immer mehr solcher kleiner Initiativen in Neuenkirchen geben könnte.
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Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.