
25.01.20 –
Wir, von Bündnis 90/Die Grünen, begrüßen die rege Diskussion um den Spieker, denn wir haben den Antrag zum Erhalt des Spiekers an den Rat der Gemeinde Neuenkirchen gestellt, weil uns dieses Gebäude als ältestes und ortsbildprägendes Gebäude sehr bedeutsam ist.
Wir forderten in unserem Antrag den Erhalt des Gebäudes und den Erwerb des Gebäudes durch die Gemeinde und hatten auch ein mögliches Nutzungskonzept. Dem Erwerb konnten sich die Verwaltung und auch die anderen Parteien in der Diskussion nicht anschließen, da damit eine finanzielle Belastung verbunden ist, die nicht kalkulierbar zu sein schien. Wir haben die Verwaltung gebeten zu ermitteln, welche Kosten bei Ab- und Wiederaufbau des Spiekers entstehen könnten. Diese Angaben sind bis jetzt nicht ermittelt worden.
Aber was wollen wir? Der Charakter unseres Dorfes in seiner historischen Entwicklung sollte auch durch seine Gebäudesubstanz nachvollziehbar bleiben. Die Villen aus der blühenden Zeit der Textilindustrie, die Fassade der Textilfabrik, die Kirchen, einzelne alte Hofgebäude und Teile des alten Krankenhauses stehen noch.
Warum haben Bündnis 90/Die Grünen den Antrag zurückgezogen?
1. Weil wir die Verhandlungen vom Kauf der gesamten Immobilie und des Grundstücks nicht erschweren wollten.
2. Hat der Bürgermeister in der entsprechenden Fachausschusssitzung die Zusage gegeben, das Möglichste zu tun, um eine Lösung für den Erhalt des Spiekers finden. Darauf haben wir uns eingelassen!
Wir warteten auf diese Lösungsfindung und sehen auch eine Möglichkeit im Abbau des Spiekers und Wiederaufbau an einem anderen Standort.
Mit Freude konnten wir heute erfahren, dass ein Unternehmer aus Neuenkirchen den Spieker erhalten und umsetzen will.
Für die GRÜNEN Ratsfraktion
Ellen Pfennig
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