
24.08.16 –
Ein reger Austausch über die Themen der zweiten Jahreshälfte prägte das Grüne Sommertreffen in der letzten Woche. Der aktuelle Artikel „Keine Lobby für Stubentiger“ (MV 18.08.16) sorgte für eine Diskussion zur Jagdgesetznovelle, die im letzten Jahr von der rot-grünen Landesregierung verabschiedet wurde. Das Tierheim Rote Erde ist voll mit Fundkatzen und Katzenwelpen, der Hegering beruft sich auf das Abschussverbot von Katzen als Grund für eine höhere Population. „Wir haben bereits vor Monaten ein intensives Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Tierheimes geführt und sind zu einer etwas anderen Einschätzung gekommen“, erläutert Kathrin Horre, Sprecherin des Grünen Ortsverbandes Neuenkirchen. So habe es unter dem alten Jagdgesetz ebenfalls eine hohe Zahl an Fundkatzen gegeben.
„Das Abschießen der Tiere hatte keinen meßbaren Effekt im Sinne einer sinkenden Katzenpopulation in freier Wildbahn. Im Gegenteil: Durch das Abschießen einer Generation wächst die nächste um so schneller heran, da es kaum bis keine Revierkämpfe mehr gibt.“ Wie Heidi Hagemeister, Geschäftsführerin des Tierheims Rote Erde, fordern die Grünen in Neuenkirchen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Freigänger-Katzen. Ein entsprechender Antrag wurde inzwischen an die Gemeindeverwaltung geschickt. „Nur durch eine konsequente Kastrations- und Kennzeichnungspflicht kann die Vermehrung der freilaufenden und wildlebenden Katzen reduziert werden. Gleichzeitig kann dadurch das Leid der Tiere (Futtermangel, Infektionen) gesenkt werden“, ergänzt Edmund Bischoff vom NABU Neuenkirchen/Wettringen.
Ellen Pfennig bringt abschließend auf den Punkt: „Mit der Einführung einer entsprechenden Verordnung wird Neuenkirchen eine Vorreiterrollle für die benachbarten Kommunen übernehmen, die vor der gleichen Herausforderung stehen. Parallel sollte diskutiert werden, ob die Gemeinde dem Tierheim für die Tierarztkosten der Kastration von Wildkatzen einen höheren Kostenzuschuss im nächsten Haushalt zur Verfügung stellt.“
Den vollständigen Antrag zur "Registrierungs-, Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht freilaufender Katzen" finden Sie hier.
Interessierte Bürger:innen sind herzlich eingeladen, am öffentlichen Teil der Beratungen teilzunehmen.
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