Ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleibt.

Einweihungsfest des GRÜNEN Büros in Neuenkirchen

Am vergangenen Wochenende hat die Partei von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ihr Parteibüro unter dem Motto „Willkommens-GRÜN – das etwas späte Einweihungsfest“ feierlich eröffnet.
Henrik Selent, Sprecher des GRÜNEN Ortsverbandes, begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich, dass neben Bürgermeister Wilfried Brüning auch Vertreter*innen der Ratsfraktionen gekommen waren. Die drei geladenen GRÜNEN Gäste hielten sich an die verabredeten kurzen Begrüßungsworte. Alexandra Schoo, Mitglied des GRÜNEN Landesvorstand NRW, beglückwünschte zum Ort der Sichtbarkeit und Begegnung, der den Austausch als wichtigen Bestandteil der politischen Debatte ermöglicht. Norwich Rüße, Mitglied des Landtages, machte allen anwesenden Gästen aus der Kommunalpolitik deutlich, dass es mit Blick auf die weltweiten und herausfordernden Krisen eine gute Zusammenarbeit der Parteien braucht, um der Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Jan-Niclas Gesenhues, Mitglied des Bundestages, unterstrich diesen Punkt und motivierte dazu, dass es in jedem Ort von jeder demokratischen Partei niedrigschwellige Anlaufpunkte braucht, als offenes Ohr für die Menschen und zum Transfer der Ideen und Entscheidungen in beide Richtungen – aus der Zivilbevölkerung, den Vereinen und Verbänden in die Politik und andersrum. Besonders wurde der Abend durch die musikalische Gestaltung von dem weltweit bekannten Sänger Mazyar Fallahi, der zurzeit auf Deutschlandtournee ist. Er erzählte von seiner Kindheit in Teheran, seiner Flucht in die Ukraine, wo Kiew seine neue Heimat wurde, die er nach Kriegsausbruch im Februar erneut verlassen musste. Mit Hilfe seines Freundes Reza Mohammadian und Ellen Pfennig lebt er nun in Neuenkirchen. Das Musik verbindet, Brücken baut, keine Grenzen kennt und über Sprachbarrieren hinweg so viel ausdrücken kann, wurde beim Einweihungsfest bis unter die Haut spürbar. Der Höhepunkt war das gemeinsam mit Alexandra Schoo gesungene Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen, dessen Refrain alle Gäste sichtlich gerührt und spontan mitsangen. Ein Abend, der sowohl politisch als auch musikalisch allen sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.