08.08.2021

GRÜNE wollen fahrradfreundliche Kommune werden.

Attraktivitätssteigerung durch Serviceangebote für Radtouristen und -pendler.

Beim ADFC-Fahrradklimatest 2020 hat Neuenkirchen nur den Rang 67 in der Ortsgrößenklasse erreicht. Kein Geheimnis ist es, dass die Nachbar-Kommune Wettringen im gleichen Jahr den ersten Platz belegen konnte.
Die GRÜNEN aus Neuenkirchen wollen bei der Fahrradfreundlichkeit einige Schippen drauflegen. „Mit der Triangel, mit Tempo 30 im Ortskern und mit der noch umzusetzenden Sonder-Beschilderung wird in naher Zukunft einiges für den Radverkehr und Radtourismus verbessert“, freuen sich Manfred Krüger und Kathrin Horre, Sprecherteam der GRÜNEN Ratsfraktion. „Doch da muss noch einiges mehr geschehen.“ So sind aktuell zwei weitere Anträge an die Gemeindeverwaltung gegangen, die im Rahmen der Haushaltsberatungen auf den Weg gebracht werden sollen.
Edmund Bischoff, Mitglied im Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Tourismus, ist selbst passionierter Radfahrer. Er hat zwei Ideen von seinen Radtouren mitgebracht, die auch in Neuenkirchen die Attraktivität für Radtouristen steigern können. „In Havixbeck bin ich auf eine abschließbare E-Ladestation gestoßen“, berichtet Edmund Bischoff. „Da kann man seinen Radakku sicher einschließen und sich während des Ladevorgangs auf einen Bummel durch den Ortskern begeben.“ Ebenfalls sollen SB-Service-Säulen zur Reparatur kleinerer Pannen am Fahrrad nach Vorstellung der GRÜNEN ihren Platz in Neuenkirchen und St. Arnold finden. „Denn die höchste Radler-Frequenz ist an Sonn- und Feiertagen sowie in den Sommermonaten abends – da haben unsere Fahrradhändler geschlossen. Einen Platten, eine schleifende Felgenbremse kann dann schnell auch selbst repariert werden.“

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